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IAA 2014: Leichter Lastesel für die Landwirtschaft – „Kulan“

Fraunhofer IWU zeigt Innovationen für den Leichtbau im Nutzfahrzeugbereich:

Vom 25. September bis zum 2. Oktober 2014 steht die Internationale-Automobil-Ausstellung (IAA) ganz im Zeichen der Nutzfahrzeuge. Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU stellt das innovative Leichtbaufahrzeug »KULAN« vor. Auf dem Gemeinschaftsstand mit dem Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) (Halle13/Stand C22) können Messebesucher selbst am Steuer Platz nehmen. Das nur etwa 300 kg schwere Elektromobil ist frischgebackener Preisträger im bundesweiten Wettbewerb »Deutschland Land der Ideen 2014/15«. Mehr als 1000 Forschungseinrichtungen, Unternehmen oder Vereine hatten sich mit ihren zukunftsweisenden Projekten zum Thema »Innovationen im ländlichen Raum« beworben.
Kulan2
Der futuristisch anmutende Technologiedemonstrator wurde von der Initiative POLY-LAB.NET unter Koordination des Fraunhofer IWU im Zeitraum von 2012 bis 2014 und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie BMWi entwickelt. Fünfzehn Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen aus Sachsen bringen ihre Kompetenzen in das Netzwerk ein und demonstrieren, welche Gewichtseinsparungen mit innovativen Leichtbautechnologien und modernen Werkstoffen im Nutzfahrzeugbereich möglich sind.

Elektromobilität in der Landwirtschaft: ein Wachstumsmarkt mit Potential

Vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung und der zunehmenden Bedeutung nachwachsender Ressourcen für die Lebensmittel- und Energieversorgung stellt die Agrarwirtschaft einen der wichtigsten Wachstums- und Zukunftsmärkte dar. Die deutsche Landwirtschaft sieht sich dabei vor der Herausforderung, Ertragssteigerung und nachhaltige Bewirtschaftung miteinander in Einklang zu bringen. Dabei nimmt der Einsatz von neuen Technologien einen immer größeren Stellenwert ein. Nutzfahrzeuge sind in der Landwirtschaft unverzichtbar und stellen auf Grund der verbauten Technologien einen immensen Kostenfaktor dar. Das hohe Gewicht der Fahrzeuge bedingt zudem einen hohen Treibstoffverbrauch. »In der Entwicklung neuer Leichtbaumaterialien in Verbindung mit emissionsneutralen Elektrotechnologien für Antriebe sehen wir ein großes, bisher weitestgehend ungenutztes Potenzial für die Hersteller landwirtschaftlicher Nutzfahrzeuge«, erklärt Marcus Knobloch, Netzwerkmanager von POLY-LAB.NET und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IWU. Mit dem Konzeptfahrzeug »KULAN« wird demonstriert, wie Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft aussehen können. Eingesetzt werden kann das Fahrzeug überall da, wo ohne Abgase und Geräusche gearbeitet werden muss, z. B. in der Landwirtschaft, im Messebau oder in der Park- und Grünanlagenpflege.

Weiterlesen: http://www.iwu.fraunhofer.de/de/presse_und_medien/IAA_Kulan.html

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Diskussionen

Ein Gedanke zu “IAA 2014: Leichter Lastesel für die Landwirtschaft – „Kulan“

  1. … auch hier wird wieder der Preis entscheiden, ob sich so was verbreiten wird. Was nützt die modernste Technik, wenn die Landwirte sie sich nicht leisten können.

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    Verfasst von framereport | 20. August 2014, 11:47

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